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Rückblick auf das Jahr 2009

Bienwaldtrachtengruppe Büchelberg

<< Bildergalerie>>: Fotos von der Theateraufführung Fanny Landing – Runter kommen sie alle!
November 2009

Erster Knickschoppen ging nach Rüdenhausen

Büchelberger besuchten den Ort ihrer Evakuierung

Als Teil der Dorfgemeinschaft und Dorfgeschichte von Rüdenhausen bezeichnete Bürgermeister Gerhard Ackermann beim Besuch von etwa 50 Büchelbergern die Menschen aus der Bienwaldgemeinde, die vor 70 Jahren zur Evakuierung in den fränkischen Ort gekommen waren. Gäste und Gastgeber ließen die Geschichte wie bei verschiedenen anderen gegenseitigen Besuchen zuvor noch einmal aufleben.

Am 3. September 1939 war die Kriegsgefahr nahe der französischen Grenze so groß, dass die Einwohner von Büchelberg ihren Ort verlassen mussten. Mit Fuhrwerken und dem Nötigsten zum Leben kamen sie am 12. September nachmittags in Rüdenhausen an. Der Treck hatte eine anstrengende Reise über Hördt, Westheim, Speyer, Alt- und Neulußheim, Eberbach, Miltenberg, Tauberbischofsheim und Ochsenfurt hinter sich. Die Einheimischen gewährten ihnen für zwei Jahre Gastfreundschaft. Noch lange wurden zwischen Familien von Rüdenhausen und Büchelberg Freundschaften gepflegt.

Bei einem Empfang im Rathaus übermittelte Ortsvorsteher Klaus Rinnert die Grüße von Bürgermeister Harald Seiter und überreichte Bürgermeister Gerhard Ackermann eine Ortschronik „Leben im Bienwald“, die auch die Zeit der Evakuierung im Fränkischen behandelt, sowie einen Präsentkarton mit Pfälzer Wein und dem ersten, einen Tag zuvor gelieferten „Wörther Kunst-Knick-Schoppen“ der neuen Edition mit Büchelberger Motiv. Höhepunkte des von Julius Niederer organisierten Treffens waren der Besuch des traditionellen Schützenballs und am Sonntag der vom Gesangverein Eintracht Büchelberg umrahmte Gottesdienst in Wiesentheid.

Eintracht BüchelbergBürgermeister Gerhard Ackermann und Ortsvorsteher Klaus Rinnert

Unsere Bilder zeigen Mitglieder der Eintracht Büchelberg nach dem Gottesdienst sowie Bürgermeister Gerhard Ackermann und Ortsvorsteher Klaus Rinnert bei der Übergabe der Erinnerungsgeschenke.

Dieter Wiebelt
Fotos: Maria Kessler

keinBienwaldgroßprojekt unterstützt Obstbaumpflanzaktion in Büchelberg

Die einzigartig vielfältige Kulturlandschaft um Büchelberg wird im Rahmen einer weiteren, zwischenzeitlich der fünften, Pflanzaktion zwischen dem Ortsbezirk Büchelberg, dem Bienwaldgroßprojekt und der Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Germersheim bereichert.

Eines der Ziele des Bienwaldgroßprojektes ist es, die landschaftliche Eigenart und Schönheit der Rodungsinsel von Büchelberg mit den Streuobstbeständen von hoher Alters- und Strukturvielfalt zu erhalten. Die vorwiegend im Westen der Ortslage noch großflächig erhaltenen Streuobstwiesen sind auch im Hinblick auf das Spektrum der Tierarten von großer Bedeutung. Beispielsweise ist unter den gefährdeten Vogelarten der Streuobstbestände der Wendehals  in guter Population vertreten, der Wiedehopf wird ebenfalls im Gebiet des Öfteren beobachtet, ebenso der Neuntöter sowie Grün-, Mittel- und Kleinspechte.

K17, BüchelbergZielbereiche waren in diesem Jahr die von Streuobstbeständen geprägten Gewannen südwestlich, westlich und nordwestlich der Ortslage von Büchelberg. Die durch den Tornado entwurzelten Bäume können durch diese Aktion ersetzt werden. Ebenso soll die Weiterführung der 2006 begonnenen Herstellung der Obstbaumallee entlang der Kreisstraße 17 und dem dritten Gewannenweg nach historischem Vorbild weitergeführt werden. So standen im unteren Abschnitt gegen die B 9 zu, Kirschbäume und im oberen Abschnitt Apfelbäume. Einzelne der sehr alten Obstbäume sind zwar noch vorhanden, aber immer mehr dieser Bäume sind abgängig und verschwinden aus der Landschaft.

Eigentümer oder Besitzer von Grundstücken in den beschriebenen Lagen bekamen bis zu drei hochstämmigen Obstbäume (Apfel, Birne, Kirsch, Mirabellen- und Zwetschgen) aus der regional selektierten Sortenliste "Obstsorten für den Streuobstbau in Rheinland Pfalz". Besitzer von Grundstücken entlang der Kreisstraße 17 und dem dritten Gewannenweg erhielten einen zusätzlichen Baum.

Die Kosten für die Obstbäume, Anbindepfähle und Anbindematerial trug das Bienwaldgroßprojekt. Die Pflanzarbeiten und die Pflege übernahmen die Besteller.

4. Büchelberger Knoddlerfest mit Bauernmarkt am 12./13. September 2009

Knoddlerfest Büchelberg 2009Nach großem Zuspruch der letzten Jahre wurde auch im Jahre 2009 vom Musikverein
„Bienwaldkapelle“ Büchelberg am 12. und 13. September ein Knoddlerfest mit Bauernmarkt in der Kleinen Gasse in Büchelberg abgehalten. Neben Pfälzer Spezialitäten gab es auch traditionellen Elsässer Flammkuchen.
Knoddlerfest Büchelberg

Bildergalerie Knoddlerfest 2009 (funktioniert leider nur mit Internet Explorer!)

Plakat zur Ausstellung: Grenzenlose Kunst – Kunst grenzenlos

1. bis 9. August 2009: “Grenzenlose Kunst – Kunst grenzenlos“

Kunstausstellung im Laurentiushof, Rathaus und in der Kirche

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Kunstverein Wörth e.V. in Büchelberg eine Kunstausstellung. Zu sehen sind Bilder von Heinz Doll, Ralph Gelbert und Helga Gross, Bilder und Skulpturen von Willi Gilli, Keramik Objekte von Simon Hof, transparente Bilder und Objekte von Arnhild Noack sowie Skulpturen von Marc Reibel.

Ausstellungseröffnung Frau Dr. Anke Sommer, Kunsthistorikerin
>> Einführungsrede als pdf-Datei (292 Kb)

 

 

 

 

8. Juli 2009 - 16:45 Uhr - Windhose über Büchelberg

Informationen und Fotos auf der Homepage der Feuerwehr, Büchelberg
Was ist eine Windhose bzw. ein Tornado? Erklärung in Wikipedia

Büchelberger Fasebuzze 2009

Büchelberger Fasebuzze - 2009

Wie die heiligen drei Könige in den Bienwald kamen

Wisst Ihr, woher der Dreikönigstag seinen Namen hat?

Weil die heiligen drei Könige an diesem Tag mit ihren Geschenken das Jesuskind besucht haben. –
Aber wisst Ihr auch, warum die heiligen drei Könige nicht an Weihnachten gekommen sind, sondern erst am 6. Januar?
Das war nämlich so:
>> Geschichte von Angelika Kraft Böhm - pdf-Datei (72 kB)